🍰 Rhabarber-Joghurt-Kuchen – fruchtig, saftig & herrlich frisch
Wenn die ersten zarten Rhabarberstangen auf den Märkten und in den Gärten auftauchen, beginnt für viele Backfans eine der schönsten Zeiten des Jahres. Der leicht säuerliche Rhabarber bringt eine herrlich frische Note in süße Kuchen und sorgt dafür, dass selbst einfache Rezepte besonders aromatisch schmecken. Ein perfektes Beispiel dafür ist dieser Rhabarber-Joghurt-Kuchen.
Der Kuchen ist wunderbar locker, angenehm saftig und gleichzeitig herrlich frisch. Der milde Joghurt macht den Teig besonders zart, während der Rhabarber kleine fruchtig-säuerliche Akzente setzt. Eine feine Vanillenote und etwas Zitronenschale runden den Geschmack ab.
Das Rezept ist unkompliziert, benötigt keine komplizierte Backtechnik und gelingt auch Backanfängern. Der Teig ist schnell zusammengerührt, der Rhabarber ist rasch vorbereitet und schon kurze Zeit später duftet die ganze Küche nach frisch gebackenem Kuchen.
Ob zum Sonntagskaffee, für eine Familienfeier, als Mitbringsel oder einfach für eine kleine süße Pause am Nachmittag – dieser Rhabarber-Joghurt-Kuchen passt immer.
Warum Rhabarber und Joghurt so gut zusammenpassen
Rhabarber besitzt einen charakteristisch säuerlichen Geschmack. Genau diese Säure macht ihn als Backzutat so interessant.
In Verbindung mit einem süßen, milden Teig entsteht ein wunderbarer Kontrast. Der Joghurt bringt zusätzliche Cremigkeit und Feuchtigkeit in den Teig, sodass der Kuchen auch am nächsten Tag noch angenehm saftig bleibt.
Die Kombination wirkt außerdem nicht zu schwer. Selbst nach einem größeren Stück fühlt sich der Kuchen angenehm frisch an.
Wer klassische Obstkuchen liebt, aber gleichzeitig einen modernen und besonders saftigen Teig ausprobieren möchte, wird dieses Rezept sicher mögen.
Die Zutaten für den Rhabarber-Joghurt-Kuchen
Für eine Springform mit etwa 26 cm Durchmesser benötigt man:
Für den Teig
250 g Mehl
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
125 g weiche Butter
3 Eier
180 g Naturjoghurt
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
1 TL abgeriebene Zitronenschale
1 EL Zitronensaft
Für den Rhabarber
400–500 g frischer Rhabarber
1–2 EL Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
optional: 1 TL Speisestärke
Für die Dekoration
Puderzucker
optional etwas Schlagsahne
einige frische Erdbeeren oder Minzblätter
Für den Joghurt kann Naturjoghurt mit unterschiedlichem Fettgehalt verwendet werden. Ein cremiger Joghurt sorgt für einen besonders zarten Teig.
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Rhabarber richtig vorbereiten
Zuerst wird der Rhabarber gründlich gewaschen.
Anschließend werden die Enden abgeschnitten.
Je nach Beschaffenheit der Stangen können die äußeren Fasern vorsichtig abgezogen werden. Besonders dicke oder faserige Stangen profitieren davon.
Der vorbereitete Rhabarber wird danach in kleine Stücke geschnitten.
Eine Stückgröße von ungefähr einem bis zwei Zentimetern ist ideal.
Sehr große Stücke können dazu führen, dass der Kuchen an manchen Stellen zu feucht wird.
Muss Rhabarber geschält werden?
Das hängt vom Rhabarber ab.
Junge, zarte Stangen sind häufig weniger faserig und müssen nicht immer vollständig geschält werden.
Bei älteren oder besonders dicken Stangen ist es sinnvoll, die äußeren Fasern abzuziehen.
Wichtig ist außerdem, nur die Stiele zu verwenden. Die Blätter gehören nicht in das Rezept.
Rhabarber mit Zucker mischen
Nachdem der Rhabarber geschnitten wurde, kommt er in eine Schüssel.
Dazu werden ein bis zwei Esslöffel Zucker und etwas Vanillezucker gegeben.
Alles wird gut vermischt und darf ungefähr 10 Minuten stehen.
Dadurch verliert der Rhabarber einen Teil seiner starken Säure und entwickelt ein angenehmes Aroma.
Wer verhindern möchte, dass zu viel Flüssigkeit entsteht, kann die Rhabarberstücke anschließend leicht abtropfen lassen.
Eine kleine Menge Flüssigkeit ist jedoch vollkommen normal.
Den Backofen vorbereiten
Der Backofen wird auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorgeheizt.
Die Springform wird mit Backpapier ausgelegt oder leicht eingefettet.
Der Rand kann zusätzlich mit etwas Mehl bestäubt werden.
Das Vorheizen ist wichtig, damit der Teig nach dem Einfüllen sofort gleichmäßig zu backen beginnt.
Butter und Zucker cremig rühren
Die weiche Butter wird zusammen mit Zucker und Vanillezucker in eine große Rührschüssel gegeben.
Mit dem Handmixer wird die Mischung einige Minuten cremig geschlagen.
Je luftiger die Butter-Zucker-Masse aufgeschlagen wird, desto lockerer wird später der Kuchen.
Deshalb sollte man diesen Schritt nicht zu stark abkürzen.
Die Butter sollte weich, aber nicht flüssig sein.
Eier einzeln unterrühren
Nun werden die Eier nacheinander hinzugegeben.
Nach jedem Ei wird die Masse kurz verrührt, bis es vollständig aufgenommen wurde.
So entsteht eine schöne, gleichmäßige Grundlage für den Teig.
Falls die Mischung leicht gerinnt oder etwas flockig aussieht, ist das kein Grund zur Sorge. Spätestens nach Zugabe von Mehl und Joghurt wird der Teig wieder glatt.
Joghurt macht den Kuchen besonders saftig
Jetzt kommt der Naturjoghurt dazu.
Dieser sorgt für Feuchtigkeit und eine besonders zarte Krume.
Der Joghurt wird vorsichtig unter die Butter-Ei-Mischung gerührt.
Danach gibt man Zitronenschale und Zitronensaft hinzu.
Gerade die Kombination aus Joghurt und Zitrone verleiht dem Kuchen seine herrlich frische Note.
Mehl und Backpulver
Mehl, Backpulver und Salz werden in einer separaten Schüssel vermischt.
Anschließend werden die trockenen Zutaten portionsweise unter die feuchten Zutaten gerührt.
Dabei sollte man nicht zu lange mixen.
Sobald keine größeren Mehlnester mehr zu sehen sind, ist der Teig fertig.
Zu langes Rühren kann einen unnötig festen Teig ergeben.
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Die richtige Teigkonsistenz
Der fertige Teig sollte cremig und relativ weich sein.
Er darf nicht flüssig sein, sollte aber auch nicht so fest werden wie ein klassischer Mürbeteig.
Hebt man einen Teil des Teiges mit dem Löffel an, sollte er langsam zurück in die Schüssel fallen.
Ist der Teig ungewöhnlich fest, kann ein kleiner Schuss Joghurt oder Milch helfen.
Ist er zu flüssig, kann ein Esslöffel Mehl ergänzt werden.
Rhabarber unter den Teig geben
Nun kann ein Teil der vorbereiteten Rhabarberstücke direkt unter den Teig gehoben werden.
Etwa zwei Drittel des Rhabarbers werden vorsichtig mit einem Teigschaber eingearbeitet.
Der restliche Rhabarber wird später oben auf dem Kuchen verteilt.
So erhält man sowohl fruchtige Stückchen im Inneren als auch eine schöne sichtbare Rhabarber-Schicht auf der Oberfläche.
Kuchen in die Form geben
Der Teig wird nun in die vorbereitete Springform gefüllt.
Mit einem Teigschaber wird die Oberfläche etwas geglättet.
Anschließend verteilt man die restlichen Rhabarberstücke gleichmäßig darauf.
Die Stücke können leicht in den Teig gedrückt werden.
Sie sollten jedoch nicht vollständig versinken.
Warum etwas Speisestärke helfen kann
Rhabarber enthält relativ viel Wasser.
Wenn man besonders saftige Stangen verwendet, kann ein kleiner Teelöffel Speisestärke helfen.
Dazu wird die Stärke mit den Rhabarberstücken vermischt.
Sie bindet während des Backens einen Teil der austretenden Flüssigkeit.
Das ist besonders praktisch, wenn der Kuchen möglichst schnittfest werden soll.
Den Kuchen backen
Der Rhabarber-Joghurt-Kuchen wird im vorgeheizten Ofen etwa 45 bis 55 Minuten gebacken.
Die genaue Backzeit hängt von der Form, dem Backofen und der Menge des Rhabarbers ab.
Nach etwa 40 Minuten sollte man die Oberfläche kontrollieren.
Ist sie bereits schön goldgelb, kann der Kuchen bei Bedarf locker mit Alufolie abgedeckt werden.
So verhindert man, dass die Oberfläche zu dunkel wird, während der Kuchen im Inneren weiter backt.
Stäbchenprobe nicht vergessen
Ob der Kuchen fertig ist, lässt sich mit einem Holzstäbchen prüfen.
Dazu sticht man in die Mitte des Kuchens.
Wenn nur wenige feuchte Krümel am Stäbchen hängen, ist der Kuchen in der Regel fertig.
Klebt noch flüssiger Teig daran, sollte er einige Minuten weiterbacken.
Dabei sollte man jedoch berücksichtigen, dass feuchte Rhabarberstücke das Stäbchen ebenfalls leicht feucht machen können.
Richtig abkühlen lassen
Nach dem Backen wird der Kuchen aus dem Ofen genommen und zunächst etwa 10 bis 15 Minuten in der Form stehen gelassen.
Anschließend kann der Springformrand vorsichtig gelöst werden.
Der Kuchen sollte vollständig auf einem Kuchengitter abkühlen.
Erst im abgekühlten Zustand entwickelt der Teig seine endgültige Konsistenz.
Der Duft direkt nach dem Backen ist zwar verlockend, aber etwas Geduld lohnt sich.
Puderzucker für den letzten Schliff
Ist der Kuchen vollständig abgekühlt, kann er mit Puderzucker bestäubt werden.
Die feine Süße des Puderzuckers passt hervorragend zum säuerlichen Rhabarber.
Für einen besonders schönen Effekt sollte der Puderzucker erst kurz vor dem Servieren aufgetragen werden.
Rhabarber und Erdbeeren – eine perfekte Kombination
Wer den Kuchen noch fruchtiger gestalten möchte, kann einen Teil des Rhabarbers durch Erdbeeren ergänzen.
Die natürliche Süße der Erdbeeren bildet einen wunderbaren Kontrast zur Säure des Rhabarbers.
Dazu werden etwa 150 Gramm Erdbeeren klein geschnitten und vorsichtig unter einige Rhabarberstücke gemischt.
Besonders gut passt diese Variante in der Erdbeersaison.
Mit Streuseln
Eine weitere köstliche Variante ist ein Rhabarber-Joghurt-Kuchen mit Streuseln.
Für die Streusel werden beispielsweise 100 g Mehl, 60 g Butter und 50 g Zucker miteinander verknetet.
Der Streuselteig wird in kleine Stücke gezupft und vor dem Backen auf dem Rhabarber verteilt.
Während des Backens entstehen goldbraune, knusprige Streusel.
Der Kontrast zwischen weichem Joghurtteig, saftigem Rhabarber und knuspriger Streuselschicht ist besonders lecker.
Mit Vanillepudding
Wer eine besonders cremige Variante liebt, kann zusätzlich etwas Vanillepudding verwenden.
Dafür wird ein kleiner Pudding gekocht und vollständig abgekühlt.
Anschließend kann er auf den Teig gegeben und mit Rhabarberstücken bedeckt werden.
So entsteht eine Art Rhabarber-Joghurt-Puddingkuchen.
Diese Version ist besonders cremig und eignet sich hervorragend für besondere Anlässe.
Rhabarber-Joghurt-Kuchen mit Mandeln
Mandeln und Rhabarber harmonieren ebenfalls sehr gut.
Ein paar gehobelte Mandeln können vor dem Backen über den Kuchen gestreut werden.
Sie werden im Ofen leicht geröstet und erhalten ein wunderbares Aroma.
Auch gemahlene Mandeln können unter den Teig gemischt werden.
Dafür kann ein kleiner Teil des Mehls ersetzt werden.
Ein Hauch Zimt
Obwohl Zimt eher mit Herbstkuchen verbunden wird, passt er überraschend gut zu Rhabarber.
Eine kleine Prise Zimt im Teig sorgt für eine warme, aromatische Note.
Besonders lecker ist Zimt in Kombination mit Streuseln.
Man sollte jedoch sparsam damit umgehen, damit der frische Geschmack des Rhabarbers erhalten bleibt.
Der perfekte Begleiter zum Kaffee
Dieser Kuchen ist wie geschaffen für eine gemütliche Kaffeepause.
Eine Tasse Kaffee, Cappuccino oder schwarzer Tee harmoniert hervorragend mit dem fruchtig-säuerlichen Kuchen.
Auch ein Glas kalte Milch passt wunderbar.
Für Gäste kann man zusätzlich etwas frisch geschlagene Sahne servieren.
Schlagsahne oder Vanillesauce?
Beides passt ausgezeichnet.
Schlagsahne wirkt leicht und luftig.
Vanillesauce macht den Kuchen dagegen noch cremiger und eignet sich besonders für ein warmes Stück Kuchen.
Wer den Kuchen direkt nach dem Backen servieren möchte, kann eine kleine Portion leicht warme Vanillesauce dazu reichen.
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Die häufigsten Fehler
Der Kuchen wird zu flüssig
Oft ist zu viel Flüssigkeit aus dem Rhabarber ausgetreten.
Deshalb den Rhabarber nach dem Zuckern nicht zu lange stehen lassen und gegebenenfalls etwas abtropfen lassen.
Der Kuchen wird trocken
Zu langes Backen ist häufig die Ursache.
Am besten rechtzeitig mit der Stäbchenprobe beginnen.
Der Teig wird fest
Das kann durch zu langes Rühren nach Zugabe des Mehls entstehen.
Nur so lange rühren, bis sich die Zutaten verbunden haben.
Der Rhabarber sinkt komplett nach unten
Das passiert oft bei sehr feuchtem oder sehr lockerem Teig.
Eine leichte Mischung der Rhabarberstücke mit etwas Speisestärke kann helfen.
Außerdem sollten die Stücke nicht zu groß sein.
Wie bleibt der Kuchen besonders saftig?
Die wichtigste Rolle spielt der Joghurt.
Er sorgt für ausreichend Feuchtigkeit im Teig.
Auch eine gute Balance zwischen Mehl und Flüssigkeit ist entscheidend.
Nach dem Backen sollte der Kuchen nicht unbedeckt über mehrere Stunden an einem warmen Ort stehen.
Nach dem vollständigen Abkühlen kann er luftdicht abgedeckt werden.
Aufbewahrung
Der Rhabarber-Joghurt-Kuchen hält sich gut abgedeckt etwa zwei bis drei Tage.
Da der Kuchen durch den Joghurt und den Rhabarber relativ feucht ist, empfiehlt sich bei wärmeren Temperaturen die Aufbewahrung im Kühlschrank.
Vor dem Servieren kann man ihn kurz auf Raumtemperatur bringen.
So kommt das Aroma besser zur Geltung.
Kann man Rhabarber-Joghurt-Kuchen einfrieren?
Ja, der Kuchen lässt sich grundsätzlich einfrieren.
Am besten wird er in einzelne Stücke geschnitten und gut verpackt.
Zum Auftauen sollte er langsam im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur aufgetaut werden.
Der Kuchen kann nach dem Auftauen etwas saftiger wirken als frisch gebacken – geschmacklich bleibt er aber sehr lecker.
Ein ideales Rezept für die Rhabarbersaison
Rhabarber hat eine relativ kurze Saison und ist deshalb für viele etwas ganz Besonderes.
Gerade weil das Gemüse nur für begrenzte Zeit frisch erhältlich ist, lohnt es sich, verschiedene Rezepte auszuprobieren.
Dieser Joghurt-Kuchen ist eine wunderbare Möglichkeit, Rhabarber einmal anders zu genießen.
Er ist unkompliziert, fruchtig und passt zu vielen Gelegenheiten.
Warum dieser Kuchen immer gelingt
Das Grundrezept ist sehr fehlertolerant.
Der Joghurt hält den Teig saftig.
Die Eier sorgen für Bindung.
Das Backpulver macht ihn locker.
Der Rhabarber bringt Frische und Aroma.
Durch die einfache Zubereitung müssen kei
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