Du liebst süßes Gebäck, das außen goldbraun und knusprig ist und innen wunderbar weich schmeckt? Dann musst du diese gezwirbelten Donuts unbedingt ausprobieren! Sie sind schnell vorbereitet, benötigen keine lange Gehzeit und schmecken mit einer feinen Zimtnote einfach unwiderstehlich. Ob zum Sonntagsfrühstück, zum Nachmittagskaffee oder als süßer Snack für die ganze Familie – diese kleinen Köstlichkeiten kommen garantiert gut an.
Mit 300 g Mehl, einer Prise Liebe und etwas Zimt zauberst du leckere, gedrehte Donuts, die schneller auf dem Tisch stehen, als du denkst. Der Teig ist unkompliziert, lässt sich wunderbar formen und bekommt beim Ausbacken eine herrlich goldene Farbe. Anschließend werden die noch leicht warmen Donuts in einer aromatischen Zuckermischung gewälzt.
Das Besondere an dieser Variante: Statt klassischer runder Donuts formen wir kleine, gedrehte Teigstränge. Dadurch sehen sie nicht nur hübsch aus, sondern lassen sich auch wunderbar teilen und servieren.
Du brauchst dafür weder eine Donutform noch eine Küchenmaschine. Eine Schüssel, ein Schneebesen, deine Hände und ein Topf oder eine tiefe Pfanne reichen vollkommen aus.
Warum du diese gezwirbelten Donuts lieben wirst
Manchmal muss süßes Gebäck einfach schnell gehen. Wer möchte schon stundenlang warten, bis ein Hefeteig aufgegangen ist, wenn die Lust auf etwas Süßes gerade jetzt kommt?
Für dieses Rezept verwenden wir einen unkomplizierten Quark-Öl-Teig mit Backpulver. Er benötigt keine Gehzeit und lässt sich direkt nach dem Kneten formen. Der Quark macht das Gebäck angenehm weich, während das Backpulver dafür sorgt, dass die Donuts beim Ausbacken schön aufgehen.
Der Zimt bringt eine warme, würzige Note mit, die besonders gut zu Zucker und frisch gebackenem Teig passt. Wer möchte, kann zusätzlich Vanille verwenden oder die fertigen Donuts mit etwas Puderzucker bestäuben.
Ein weiterer Vorteil: Die Zutaten sind einfach und meistens schnell besorgt. Außerdem kannst du die Süße nach deinem Geschmack anpassen. Wenn du es weniger süß magst, verwendest du etwas weniger Zucker im Teig und bestäubst die Donuts nur dünn.
Und natürlich macht das Formen besonders viel Spaß. Die kleinen Teigstränge werden zusammengedreht und bekommen dadurch ihr typisches Aussehen. Gerade Kinder können beim Formen helfen, sofern ein Erwachsener das heiße Fett übernimmt.
Zutaten für etwa 12–16 gezwirbelte Donuts
Für den Teig
300 g Weizenmehl
1 TL Zimt
150 g Quark
1 Ei, Größe M
50 g Zucker
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
3 EL neutrales Pflanzenöl
2–4 EL Milch, je nach Konsistenz
1 Prise Salz
Für das Zimt-Zucker-Finish
60 g Zucker
1 TL Zimt
Optional: 1 Päckchen Vanillezucker
Zum Ausbacken
Etwa 700 ml bis 1 Liter neutrales Pflanzenöl, abhängig von der Topfgröße
Verwende für das Ausbacken ein hitzestabiles Öl, das sich zum Frittieren eignet. Die genaue benötigte Menge hängt davon ab, ob du einen kleinen Topf oder eine breite, tiefe Pfanne verwendest.
Tipp: Der Teig soll weich und formbar sein, aber nicht stark an den Händen kleben. Gib deshalb die Milch nach und nach hinzu, statt sie sofort vollständig unterzurühren.
Schritt 1: Die trockenen Zutaten vermischen
Gib das Mehl in eine große Schüssel. Füge Backpulver, Zimt, Zucker, Vanillezucker und die Prise Salz hinzu.
Vermische alles gründlich mit einem Löffel oder Schneebesen, damit sich das Backpulver und der Zimt gleichmäßig im Mehl verteilen.
Dieser kleine Schritt lohnt sich: Wenn das Backpulver gleichmäßig verteilt ist, kann der Teig später besser aufgehen und die Donuts bekommen eine gleichmäßigere Struktur.
Der Zimt sorgt bereits jetzt für ein angenehm würziges Aroma. Wenn du eine besonders kräftige Zimtnote magst, kannst du die Menge später auch beim Zimt-Zucker-Finish etwas erhöhen.
Schritt 2: Quark, Ei und Öl hinzufügen
Gib den Quark, das Ei und das Pflanzenöl zu den trockenen Zutaten.
Verrühre alles zunächst mit einem Löffel oder den Knethaken eines Mixers. Sobald sich die Zutaten verbinden, kannst du den Teig mit den Händen weiterverarbeiten.
Gib nun nach und nach etwas Milch dazu. Beginne mit zwei Esslöffeln und prüfe, wie sich der Teig anfühlt.
Je nach Feuchtigkeit des Quarks und der verwendeten Mehlsorte kann die benötigte Flüssigkeitsmenge etwas variieren. Wenn der Teig bereits weich und geschmeidig ist, brauchst du nicht die gesamte Milch.
Knete alles nur so lange, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Der Teig sollte sich gut formen lassen, ohne trocken und bröselig zu sein.
Ist er zu klebrig, arbeite esslöffelweise etwas Mehl ein. Ist er zu fest, hilft eine kleine Menge zusätzlicher Milch.
Schritt 3: Den Teig kurz ruhen lassen
Auch wenn dieser Quark-Öl-Teig keine lange Gehzeit benötigt, lohnt sich eine kurze Ruhepause.
Lass ihn etwa fünf Minuten in der Schüssel liegen. So kann sich die Feuchtigkeit besser verteilen und der Teig lässt sich anschließend leichter formen.
Bereite währenddessen die Arbeitsfläche vor. Streue etwas Mehl darauf und stelle ein Brett oder einen großen Teller bereit, auf dem du die geformten Donuts ablegen kannst.
Jetzt kannst du schon den Zucker mit dem Zimt für das spätere Wälzen vermischen. Gib beide Zutaten in einen flachen Teller und rühre sie gründlich durch.
So ist alles vorbereitet, wenn die Donuts frisch aus dem heißen Fett kommen.
Schritt 4: Die gezwirbelten Donuts formen
Teile den Teig in etwa 12–16 gleich große Stücke. Wenn du kleinere Donuts möchtest, kannst du auch mehr Stücke formen.
Rolle jedes Teigstück zwischen deinen Handflächen oder auf der Arbeitsfläche zu einem Strang von ungefähr 15–20 cm Länge. Versuche, die Stränge möglichst gleichmäßig dick zu machen. So garen sie später besser durch.
Nun kommt der typische Dreh:
Lege den Teigstrang vor dich und falte ihn vorsichtig in der Mitte, sodass zwei Enden nebeneinanderliegen. Drehe die beiden Stränge umeinander, bis eine schöne Spiralform entsteht. Drücke die Enden leicht zusammen, damit sich der Donut beim Ausbacken nicht öffnet.
Du kannst auch zwei dünnere Stränge miteinander verdrehen und die Enden zusammendrücken. Wichtig ist, dass die Teigstücke nicht zu dick werden, damit sie im Inneren vollständig garen.
Lege die fertigen Donuts auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche.
Wiederhole den Vorgang, bis der gesamte Teig verarbeitet ist.
Form-Tipp: Wenn der Teig beim Rollen leicht klebt, bestäube deine Hände und die Arbeitsfläche nur dünn mit Mehl. Zu viel Mehl kann die Oberfläche trocken machen und dazu führen, dass das Gebäck beim Ausbacken schneller dunkel wird.
Schritt 5: Den Zimt-Zucker vorbereiten
Mische den Zucker mit einem Teelöffel Zimt in einer flachen Schüssel oder auf einem Teller.
Wer möchte, gibt etwas Vanillezucker dazu. Dadurch bekommt die Mischung eine zusätzliche süße Note.
Wenn du Zimt besonders gerne magst, kannst du die Menge leicht erhöhen. Beginne jedoch mit der angegebenen Menge und probiere die Mischung, bevor du sie veränderst.
Stelle den Teller in die Nähe des Herds, aber nicht direkt neben den heißen Topf. So kannst du später zügig arbeiten, ohne dich unnötig nah an das heiße Fett beugen zu müssen.
Schritt 6: Das Öl sicher erhitzen
Gib das Pflanzenöl in einen ausreichend großen, stabilen Topf. Fülle den Topf höchstens bis etwa zur Hälfte, damit das Öl beim Einlegen der Donuts nicht überlaufen kann.
Erhitze das Öl langsam auf ungefähr 165–175 °C. Wenn du ein Küchenthermometer hast, ist es am einfachsten, die Temperatur damit zu kontrollieren.
Die richtige Temperatur ist entscheidend: Ist das Öl zu kalt, saugt sich das Gebäck stärker mit Fett voll. Ist es zu heiß, wird die Außenseite rasch dunkel, während das Innere noch nicht vollständig durchgebacken ist.
Lass das Öl niemals unbeaufsichtigt und halte Wasser konsequent davon fern. Auch feuchte Hände oder nasse Küchenutensilien können gefährliche Fettspritzer verursachen.
Stelle sicher, dass Topf und Griff stabil stehen und Kinder Abstand zum Herd halten.
Wenn du ohne Thermometer arbeitest, verwende besondere Vorsicht. Das Öl sollte nicht rauchen. Gib niemals Wasser hinein, um die Temperatur zu prüfen.
Schritt 7: Die Donuts goldbraun ausbacken
Lege zwei oder drei Donuts vorsichtig in das heiße Öl. Verwende eine geeignete Schaumkelle oder Küchenzange und achte darauf, dass du dich nicht über den Topf beugen musst.
Brate die Donuts portionsweise aus. Zu viele Stücke auf einmal kühlen das Öl ab und erschweren ein gleichmäßiges Ergebnis.
Wende die Donuts nach Bedarf vorsichtig, sobald die Unterseite goldbraun geworden ist. Je nach Dicke benötigen sie ungefähr drei bis fünf Minuten insgesamt. Die genaue Zeit kann jedoch variieren.
Achte darauf, dass die Donuts nicht nur außen schön aussehen, sondern auch im Inneren vollständig durchgegart sind. Sind sie außen schon dunkel, während sie innen noch teigig sind, ist das Fett zu heiß oder die Stränge sind zu dick.
Reduziere dann die Temperatur und forme die übrigen Donuts gegebenenfalls etwas dünner.
Nimm die fertigen Stücke vorsichtig aus dem Öl und lass sie auf einem geeigneten Gitter oder auf Küchenpapier kurz abtropfen.
Schritt 8: In Zimt und Zucker wälzen
Jetzt bekommen die gezwirbelten Donuts ihren unwiderstehlichen Abschluss.
Wälze sie, solange sie noch warm sind, vorsichtig in der vorbereiteten Zimt-Zucker-Mischung.
Die leichte Wärme hilft dabei, dass der Zucker an der Oberfläche haften bleibt und sich gleichmäßig verteilt.
Drehe die Donuts behutsam, damit die schöne Spiralform erhalten bleibt. Wenn du möchtest, kannst du sie nach dem Wälzen auf einer Servierplatte anrichten und vor dem Servieren noch einmal ganz leicht mit Puderzucker bestäuben.
Wer es weniger süß mag, bestäubt sie nur dünn. Für eine besonders aromatische Variante kannst du den Zimt-Zucker durch eine Mischung aus Zucker, Vanille und einer kleinen Prise Kardamom ergänzen.
Die Donuts schmecken frisch am besten. Ihre Oberfläche ist dann leicht knusprig, während das Innere weich und angenehm locker bleibt.
Sechs Tipps für besonders leckere Donuts
1. Die Milch langsam hinzufügen. Quark kann unterschiedlich viel Feuchtigkeit enthalten. Gib die Milch deshalb portionsweise dazu.
2. Den Teig nicht zu lange kneten. Sobald er glatt und formbar ist, reicht es. Zu langes Kneten ist nicht nötig.
3. Gleichmäßige Stränge formen. So garen die Donuts besser und werden nicht außen dunkel, während sie innen noch roh sind.
4. Das Öl auf der richtigen Temperatur halten. Brate lieber kleinere Portionen, statt den Topf zu überfüllen.
5. Die Donuts gut abtropfen lassen. So bleibt das Zimt-Zucker-Finish aromatisch, ohne unnötig fettig zu wirken.
6. Den Zucker erst nach dem Ausbacken verwenden. Wenn du die Donuts vor dem Braten in Zucker wälzt, kann der Zucker im heißen Öl verbrennen.
Drei köstliche Varianten zum Ausprobieren
Schoko-Donuts
Für eine schokoladige Variante kannst du etwas fein gehackte Zartbitterschokolade in den Teig einarbeiten. Verwende nicht zu große Stücke, damit sich die Donuts weiterhin gut formen lassen.
Nach dem Abkühlen kannst du sie mit etwas geschmolzener Schokolade verzieren.
Vanille-Donuts
Wenn du den Zimtgeschmack lieber mild halten möchtest, reduziere die Zimtmenge im Teig und verwende mehr Vanillezucker im Finish.
Eine Mischung aus Puderzucker und Vanille eignet sich ebenfalls hervorragend zum Bestäuben.
Zitronen-Donuts
Für eine frischere Note kannst du etwas fein abgeriebene Zitronenschale in den Teig geben. Achte darauf, nur die gelbe Schale zu verwenden, da der weiße Teil bitter schmecken kann.
Die Zitrone passt besonders gut zur milden Quarknote und sorgt für eine angenehme Abwechslung.
Können die Donuts auch im Backofen zubereitet werden?
Ja, du kannst die gedrehten Donuts auch backen. Sie werden dann allerdings nicht ganz so knusprig wie die ausgebackene Variante und erinnern eher an kleine, süße Quarkgebäckstücke.
Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Lege die geformten Donuts auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und bestreiche sie dünn mit etwas Milch oder Öl.
Backe sie ungefähr 15–20 Minuten, bis sie leicht goldbraun sind und im Inneren durchgegart sind. Die genaue Zeit hängt von ihrer Größe ab.
Lass sie anschließend kurz abkühlen und wälze sie in Zimt-Zucker. Wenn die Zuckermischung nicht gut haftet, kannst du die Oberfläche ganz leicht mit geschmolzener Butter bestreichen.
Diese Variante ist praktisch, wenn du nicht frittieren möchtest. Die Textur unterscheidet sich jedoch von klassisch ausgebackenen Donuts.
Häufige Fehler und wie du sie vermeidest
Der Teig klebt an den Händen. Gib etwas Mehl hinzu oder bestäube die Hände leicht. Verwende jedoch nicht zu viel, damit das Gebäck nicht trocken wird.
Die Donuts werden außen zu dunkel. Das Öl ist wahrscheinlich zu heiß. Reduziere die Temperatur und arbeite mit kleineren Portionen.
Die Donuts sind innen noch teigig. Die Teigstränge sind möglicherweise zu dick oder wurden zu kurz gebacken. Forme sie etwas dünner und kontrolliere die Garung.
Die Donuts nehmen zu viel Öl auf. Häufig ist das Öl zu kalt oder die Pfanne zu voll. Halte die Temperatur möglichst konstant.
Die Spiralform öffnet sich beim Braten. Drücke die Enden vor dem Ausbacken gut zusammen und verdrehe die Stränge nicht zu locker.
Kann man gezwirbelte Donuts vorbereiten und aufbewahren?
Die Donuts schmecken frisch am besten, denn dann ist die Oberfläche am knusprigsten und das Innere besonders weich.
Du kannst den Teig kurz vor der Verarbeitung vorbereiten und die geformten Donuts auf einem leicht bemehlten Brett bereitlegen. Lass sie nicht unnötig lange offen stehen, damit sie nicht austrocknen.
Übrig gebliebene Donuts sollten vollständig abkühlen und in einem geeigneten, gut verschlossenen Behälter aufbewahrt werden. Sie schmecken auch später noch, verlieren jedoch nach und nach ihre ursprüngliche Knusprigkeit.
Zum Auffrischen kannst du sie kurz im Backofen erwärmen. In der Mikrowelle werden sie zwar warm, können aber weicher werden.
Das Einfrieren ist ebenfalls möglich. Lass die Donuts vollständig abkühlen, verpacke sie luftdicht und taue sie später bei Raumtemperatur auf. Bestreue sie am besten erst nach dem Erwärmen mit frischem Zimt-Zucker.
Fazit: Kleine gedrehte Donuts, großer Genuss!
Diese gezwirbelten Donuts beweisen, dass selbst gemachtes süßes Gebäck nicht kompliziert sein muss. Mit 300 g Mehl, Quark, einem Ei, etwas Zimt und wenigen weiteren Zutaten entsteht ein wunderbar formbarer Teig, aus dem du schnell köstliche Spiralen zaubern kannst.
Der Quark-Öl-Teig benötigt keine lange Gehzeit, die Formgebung ist kinderleicht und das Zimt-Zucker-Finish macht die Donuts besonders aromatisch.
Ob für den Sonntagskaffee, als süßer Snack für die Familie oder als kleine Leckerei für Gäste – frisch zubereitet schmecken sie einfach herrlich.
Achte vor allem auf die richtige Teigkonsistenz, gleichmäßige Stränge und eine kontrollierte Öltemperatur. So werden die Donuts außen goldbraun und innen schön durchgegart.
Jetzt interessiert uns deine Meinung: Magst du gezwirbelte Donuts lieber klassisch mit Zimt und Zucker, mit Schokolade oder mit einer feinen Vanillenote? Verrate uns deine Lieblingsvariante und deine besten Küchentipps in den Kommentaren. Vielleicht hast du ja noch einen besonderen Trick, der diese kleinen Köstlichkeiten noch leckerer macht!
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